Kindertherapie

Gesellschaftsspiele:

Das bedeutet miteinander kommunizieren, Reihenfolgen und Regeln einhalten, sowie auch verlieren können.

Vorlesen: Dies kann ein inniges Miteinander bedeuten.

Die Kinder lernen zuzuhören, eine Geschichte zu erfassen, die ihre eigene Fantasie anregt, so dass über das Vorlesen hinaus Kommunikation stattfinden kann.

Entspannen:

Begleitet durch die Musik setzt bei den Kindern häufig eine tiefe Entspannung ein, so dass sie sich auf eine innere Reise begeben können.

Kreatives Arbeiten:

Gerade das Malen drückt häufig gut den inneren Prozess der Kinder aus.

Kreatives Arbeiten:

Das Weben erfordert die Einhaltung eines gewissen Ablaufs und übt feinmotorische Fähigkeiten.

Kreatives Arbeiten:

Das Basteln erfordert Handlungsplanung, den Umgang mit Materialien und Werkzeugen verschiedener Art.

Freies Spielen:

Hierzu gehören Rollenspiele, so wie das Bauen mit verschiedenen Materielen (Lego, Kapla-Hölzer etc.).

Entwicklungsbegleitung in der Hörtherapie

Im Erstgespräch wird bei den Kindern, wenn vom Entwicklungsstand möglich, der spezielle Hörtest der Therapie durchgeführt. Eine genaue Anamnese, die Beobachtung des Kindes im freien Spiel und einige Zeichentests runden die Diagnostik ab.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen der Erstuntersuchung wird für die Kinder ein individuelles Hörprogramm erstellt.

Die Kinder hören über Spezial-kopfhörer mit einem integrierten Knochenleiter über von Dr. A. Tomatis konstruierte Klangwandler gefilterte Musik von Mozart.

Die Filterprogramme werden sehr differenziert dem jeweiligen Ent-wicklungsstand und den Auffällig-keiten jedes Kindes angepasst.

In der Regel erfolgt die Therapie zwei Stunden pro Tag.

Während des Hörens sollen sich die Kinder möglichst wohl und auf-gehoben fühlen. Dieser geborgene therapeutische Rahmen unterstützt die hörtherapeutische Wirkung.

Zu Beginn der Therapie dürfen die Kinder in der Regel frei spielen. Später kann durch gezielte Übungen z. B. die Feinmotorik oder der Körper-tonus auch zusätzlich unterstützt werden.

Unter dem Hören der Mutterstimme zeigen manche Kinder ein deutlich regressives Verhalten. Sie werden anhänglich, suchen Körperkontakt, spielen "Baby im Bauch"....

Diese Bedürfnisse sollen im freien Spiel aufgenommen werden und durch die Hörtherapeutinnen unter-stützt werden. So kann die Anbindung der Kinder an die Bezugsperson gefördert werden und die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt werden.